Hochzeit in der Fastnacht
Bereits im Mittelalter wurden öffentliche Feste, wie die Fastnacht, mit privaten Feiern verbunden. Bereits für das Jahr 1411 ist belegt, dass die Fastnachtstage zu den beliebtesten Hochzeitsterminen gehörten. Der Hintergrund für die Häufung von Trauungen in der Fastnacht liegt in der folgenden Fastenzeit. Die Abkehr vom Fleisch bezog sich nämlich nicht nur auf Nahrungsmittel sondern auch auf die sexuelle Enthaltsamkeit. Demzufolge drängte es viele Paare dazu, noch vor dem Aschermittwoch für den zukünftigen “Narresome” zu sorgen. Empfängnisstatistiken belegen, dass es Jahrhunderte lang tatsächlich zu einem Geburtenanstieg in dieser Zeit kam.
Hochzeiten wurden auch in das Fastnachtsgeschehen aufgenommen und parodiert oder in Theaterstücken thematisiert.

Im SÜDKURIER stand zum Thema Hochzeit:





